Baseball ist vermutlich der statistischste Sport der Welt: Jede Aktion ist ein isoliertes Duell, reich an Daten. Pronovision stellt den Starting Pitcher ins Zentrum der Analyse, ergänzt dann das Bullpen, die offensive Stärke der Line-ups, das Wetter und die Stadionmaße. Daraus schätzt die Engine die Punktzahl und die Siegwahrscheinlichkeit und sucht den Value bei Moneyline, Run Line und Totals.
Der Starting Pitcher entscheidet das Spiel
Kein Spieler wiegt so schwer wie der Starting Pitcher. Sein ERA, sein FIP, seine Strikeouts und seine aktuelle Form bestimmen einen großen Teil der Wahrscheinlichkeit. Eine späte Pitcher-Ansage kann die Quote umwerfen. Die Engine wartet die Bestätigungen ab und passt ihre Schätzung an den tatsächlich aufgestellten Pitcher an, nicht an den am Vortag erwarteten Namen.
- ERA und FIP des Starters
- Strikeouts (K/9)
- Stärke des Bullpens
Wetter und Stadion: das Punkte-Total
Im Baseball zählt die Umgebung so viel wie die Spieler. Ein Rückenwind Richtung Tribünen verwandelt weite Bälle in Home Runs; ein Stadion mit kleinen Maßen treibt die Ergebnisse hoch. Umgekehrt bremst feuchte, schwere Luft die Schläge. Die Engine berücksichtigt Wetter und Stadionprofil, um das Punkte-Total zu verfeinern, den zentralen Markt der MLB.
Moneyline, Run Line und Total
Die Moneyline bezeichnet den Sieger; die Run Line wendet ein Handicap von 1,5 Punkten an, nützlich bei zu kurzem Favoriten. Das Total (Über/Unter der Punkte) hängt von Pitchern, Bullpens und Umgebung ab. Die Engine vergleicht diese Märkte, um den zu finden, bei dem die Differenz zwischen Quote und Wahrscheinlichkeit am günstigsten ist.
Das Volumen als Verbündeter
Mit 162 Spielen pro Saison und Team bietet die MLB ein gewaltiges Volumen an Daten und Wettgelegenheiten. Diese Fülle ist eine Stärke für einen statistischen Ansatz: Der Value wiederholt sich, und die Einsatzdisziplin über viele Value-Wetten zahlt sich am Ende aus. Genau hier brilliert die KI.
