Im Rugby sind die Abstände oft groß und der reine Sieger zahlt wenig: Der Value liegt im Handicap (der Punktedifferenz) und im Total. Pronovision modelliert jedes Team über seine Standardstärke (Gedränge, Gasse), seine Disziplin (zugestandene Strafen), seine Effizienz mit dem Fuß, den Heimvorteil und das Wetter und schätzt dann die wahrscheinliche Differenz und die Punktzahl des Spiels.
Das Handicap (Punktedifferenz)
Viele Rugby-Spiele stellen ein deutlich überlegenes Team einem anderen gegenüber: Der Sieger ist bekannt, die Differenz nicht. Das Handicap ist daher der Schlüsselmarkt. Die Engine schätzt die wahrscheinliche Differenz aus Form, direkten Duellen und Kadertiefe und vergleicht sie dann mit der Linie des Buchmachers, um den Value zu erkennen.
- Geschätzte Punktedifferenz vs. Linie
- Form und direkte Duelle
- Bank-Tiefe
Standards: Gedränge und Gasse
Rugby wird zuerst vorne gewonnen. Ein dominantes Gedränge und eine zuverlässige Gasse liefern Munition und Raum; eine schwierige Eroberung erstickt die besten Dreiviertel. Die Engine gewichtet diese Bereiche, die oft über die Enddifferenz und die Anzahl der Versuche entscheiden.
Disziplin und Kickspiel
Zugestandene Strafen und Karten verändern ein Spiel: Eine Gelbe Karte über zehn Minuten kostet oft Punkte. Umgekehrt verwandelt ein zuverlässiger Kicker den kleinsten Fehler des Gegners in Punkte. Die Engine berücksichtigt Disziplin und Kickeffizienz, zwei Schlüsselfaktoren für Handicap und Total.
Heimvorteil, Spielplan und Wetter
Der Heimvorteil ist im Rugby real, und ein dichter Spielplan (Touren, Europapokal-Doppel) zehrt an den Körpern. Bei Regen wird das Spiel enger und das Total sinkt. Die Engine berücksichtigt Kontext, Rotation und Wetter, um ein nur auf dem Papier glänzendes Team nicht zu überbewerten.
